Dienstag, 30. Juni 2020

Sommertour 2020 - 11.Tag Cham im Bayrischen Wald


Nun hieß es heute wieder auf das Moped zu steigen und entlang der Tschechischen Grenze in Richtung nördlichen Bayrischen Wald zu fahren. Die Sonne weckte mich bereits vor meinem Wecker.  Schnell das Frühstück mitgenommen, eingepackt und aufgeladen, ging es dann bereits um 09:00 los.
Ich merkte, wie es sich in der letzten Nacht nun doch abgekühlt hatte, die Temperatur stieg nicht über 15 Grad. Wie ich es mir gedacht hatte, war auf den kleine Nebenstraßen nichts los. So kam ich recht zügig voran. Bis heute dachte ich immer der Große Arber wäre die höchste Erhebung im Bayrischen Wald die befahren werden kann, weit gefehlt – im südlichen Teil gibt den Habergrasberg und mit 1247m um rund 150m höher als der Große Arber.

Gegen 14:00 Uhr kam ich dann bereits am Campingplatz an. Einsame Stille hier, kaum ein Dauercamper und schon gar kein Camper mit Zelt. So hatte ich die große Auswahl wo ich mein Zelt aufschlage. Abgeladen, ausgepackt und Zelt aufgestellt – das geht mittlerweile ganz fix in 30 Minuten – konnte ich noch die Sonne genießen und den Tag von gestern und heute im Blog niederschreiben. Nachher gehe ich noch im Seeblick, Restaurant am See, eine Kleinigkeit essen bevor ich dann mich niederlege. Wie ich das so schreibe, beschleicht mich ein Gefühl der Einsamkeit….

Mal sehen wie ich morgen wieder denke

Und hier wieder die üblichen Fotos von der Tour und die Route zum Nachfahren:

Aussicht vom Habergrasberg

Der Große Arber




Link zur Tour: https://www.relive.cc/view/v4OGmD7R35q



Sommertour 2020 - 10.Tag Passau 2.Tag


Da hatte ich gestern mal keine Lust abends zu schreiben, irgendwie war ich ganz schön faul. Das lag wohl daran, dass, wie es vorhergesagt war, in der Nacht zu Montag es heftig anfing zu regnen und das Wetter sollte sich erst gegen Mittag wieder beruhigen.
So nahm ich mein Frühstück erst recht spät zu mir und verkrümelte mich anschließend wieder auf mein Zimmer und döste vor mich hin. Gegen 14:00 Uhr hörte der Dauerregen auf und mich zog es nach draußen. Mit dem Moped die 5 km bergab nach Passau hatte ich  keine Lust, auch mit den Moped-Klamotten dann durch Passau zu laufen, daher entschloss ich mich für eine kleine Wanderung.
Was mir bis dato unbekannt war, in Passau laufen drei Flüsse zusammen: Ilz, Inn und Donau. Von meinem Hotel aus suchte ich mir einen Trampelpfad runter zur Halser Ilsschleife, es war mörderisch glatt und mit meinem  "Sandaletten" nicht gerade angenehm den Pfad steil runter zu kommen. Aber ich kam heil unten an und fand einen Flusspfad, der mich direkt in die Altstadt von Passau brachte.

Angekommen brauchte ich erstmal eine Abkühlung, durch den Regen war eine tropische Hitze im Wald entstanden, und das Bier weckte wieder meine Lebensgeister. Den Dom schnell angeschaut (ist derzeit eine große Baustelle) und die kleinen Gassen runter zur Donau erkundet.
Am Dreiflüsseeck gibt es einen kleinen Park, und da dann auch wieder die Sonne sich blicken ließ, verweilte ich auf einer Bank liegend und schwups schlief ich erst mal tief ein (ich sagte ja bereits, ich war sehr faul).

Der Marsch wieder zurück nach oben zum Hotel, 5 km bergauf, war dann noch mal eine Anstrengung. Aber oben angekommen setzte ich mich direkt in den Hotel eigenen Biergarten, aß zu Abend und ging auf mein Zimmer. Mit dem Gedanken an Morgen schlief ich dann recht schnell ein.

Und hier ein paar Eindrücke von meiner Wanderung:












 

Sonntag, 28. Juni 2020

Sommertour 2020 - 9.Tag Passau


Die Nacht war anstrengend, der Regen prasselte unendlich auf mein Zelt, mal stärker und mal weniger. Ich glaube so gegen 04:00 Uhr hörte es auf. So passierte es, dass ich nun das erste Mal von meinem Wecker um 07:30 geweckt wurde, tiefe Nebelschwaden lagen noch in der Luft. Aber die Sonne kam mehr und mehr durch.



Als ich dann gegen halb neun anfing, die Sachen zu packen war es in der Sonne schon so heiß, dass ich immer wieder in den Schatten musste.

Pünktlich wie geplant machte ich mich dann um 10:00 Uhr auf, die Alpen zu verlassen. Einen Höhepunkt hatte ich aber noch: die Rossfeld-Panoramastraße. Eine Straße, die mitten auf einem Bergrücken gebaut wurde, um der Bevölkerung im Dritten Reich Einsicht in den Hochsicherheitsbereich des Obersalzberges zu ermöglichen.


 (Sie bauen immer noch 😆)


Danach ging es auf kleinen, schwungvollen Straßen durch das Alpenvorland gegen Norden zu den Seen im Salzburger Land – Wolfgangsee, Mondsee etc.




Bald kam ich meinem Ziel näher und die Wärme wurde langsam unerträglich. Noch schnell durch Passau und kurz dahinter wartete mein Hotel. Denn ich hatte bereits vorab das Wetter beobachtet und noch einmal ein Gewitter oder eine ganze Nacht mit Regen wollte ich mir nicht antun, auch sollte die Woche am Montag mit Dauerregen anfangen und ggfls. will ich dann um einen Tag verlängern. Ich schaue mir dann Passau mal im Regen an, eventuell den Dom besichtigen oder auch das Römermuseum – mal schauen. Auf jeden Fall will ich zum KTM Händler hier in Passau. Ich hatte mir nach den Tagen in den Vogesen doch ernsthafte Sorgen gemacht, wegen meiner abgefahrenen Flanken am Hinterrad und hatte vorsorglich beim Händler einen neuen Reifen bestellt. Nun werde ich ihn aber nicht benötigen. Daher soll er mir den einfach nach Hause senden, das find ich nur fair.

Also, morgen dann mal wieder einen Tag Pause = 2x Frühstücksbuffet !😅

Und hier noch ein paar Eindrücke von Passau









Und wie jeden Tag, die Tour zum Nachfahren