Wir fuhren nun heute recht früh los und das war auch gut so, denn die Ausreise dauert um ein Vielfaches länger als die Einreise. Mindestens drei Mal wurde unser Pass und unsere Bordkarte für die Fähre geprüft, wie fragten uns was denn zwischen den Kontrollen alles passieren soll, lagen sie doch teilweise keine 20m auseinander. Aber pünktlich legte die Fähre los, in einem Tempo wie ein Schnellboot ging es ab nach Europa. Keine 45 Minuten später legten wir bereits in Tarifa an. Schnell noch die Passkontrolle und dann ab auf die Schnellstraße nach Malaga.
Wir kamen pünktlich am Lager an, Ralf - unser Spediteur - war bereits dran am Aufladen von anderen Motorrädern. Nach einer Umsortierung unseres Gepäcks und helfen beim Aufladen fuhr uns das nächste Uber zum Hotel am Strand. Keine 5 Minuten später saßen Tom und ich in einer Strandbar und ließen die ganze Reise noch mal an uns vorbei ziehen.
Es waren nun letztlich ca. 4.500km voll gepackt mit Abenteuer, zeitweise keiner Ahnung wo wir am Abend raus kommen und letztlich mit einem guten Schutzengel bei all den Möglichkeiten, was hätte passieren können - angefangen über einen Motorschaden bis zu einem platten Reifen oder einem Ausrutscher auf der Strasse bei all dem Sand, Steinen und Schlaglöchern. Aber wie gut das wir uns darüber keine Gedanken gemacht haben auf der Tour, sondern eher von Tag zu Tag einfach genossen haben und so viele neue Eindrücke gesammelt haben, die wir nun erst mal verarbeiten werden.
Tom und ich sind schon ein geniales Team, wir ticken gleich, mögen das gleiche und achten auf einander. Und das ist bei solchen Reisen so imens wichtig - wir überlegen schon wie unser nächstes Abenteuer aussehen könnte, doch mal antesten mit einem Leihmotorrd durch Peru und Chile fahren für ein paar Wochen? Wir wissen nur beide, es muss etwas mehr sein bei der nächsten Reise.
Live- Tracker: Marokko

















































