Heute war es dann soweit. Gegen 08:00 war ich bereits unterwegs zur TET Section 13. Nach einigen schönen ländlichen Überfahrten kam ich an meiner ersten Off-road Strecke an. Steil ging es nach oben, an alten Bunkeranlagen vorbei. Oben am Hügel angekommen fand ich aber den weiteren Weg nicht. Schon bei der Auffahrt merkte ich deutlich wie der Hinterradreifen bei Schlamm und Gras schmierte. Ich drehte um und schon nach wenigen Metern rutschte mein Hinterrad nach rechts weg und schoss mich an den Seitenrand des Waldweges. Das Vorder- und Hinterrad steckten somit in einer Kuhle und die Maschine stand auf dem Unterbodenschutz auf einer Erhebung.
Weder vor noch zurück ging es nicht mehr. Also Gepäck abladen, den Erdhaufen am Hinterrad beseitigen - zum Glück hatte ich meinen Spaten eingepackt - und nach ein paar Malen nach vorn und hinten bewegen bekam ich das Moped frei. Zu zweit wäre das sicherlich einfacher gewesen. Mir war dann doch etwas mulmig da ich noch einen steilen Abhang wieder runter musste, aber auch den schaffte ich ohne das Gepäck erneut abzuladen.
Anschließende
Off-road Abschnitte schaute ich mir dann immer vorher an, wie die
Beschaffenheit war. Es kamen dann noch einige Schotterpisten mit ordentlich
großen Pfützen, aber mit Mut zur Lücke preschte ich da einfach durch😄
Die restlichen Kilometer zum Campingplatz waren dann schnell herunter gespult,
über kleinste Straßen durch die Wälder der Nordvogesen.
Heute Abend merke ich meine Knochen, Off-road fahren ist doch ganz schön
anstrengend. Morgen geht es gen Heimat, das Wetter spielt auch mit 😊
Meine Erfahrung aus dieser Tour: Weniger ist mehr - bezogen auf das Gepäck -
und ich muss mir einen Partner suchen für solche Exkursionen 😄
Und hier noch ein paar Fotos von meiner heutigen Tour:





