Donnerstag, 25. Juni 2020

Sommertour 2020 - 5.Tag Wanderung am Titisee

Ich wurde heute bereits angesprochen wo denn mein Blog-Eintrag von Gestern wäre 😏 Damit hätte ich ja nicht gerechnet, das anscheinend meine Reiseberichte gerne gelesen werden, umso mehr freut es mich😀
 
Gestern Abend wurde es doch sehr lang, aber dazu später. Mir gefiel einfach der Campingplatz so gut, die Leute alle so nett und auch zwei "Rocker" mit Zelt lernte ich noch am ersten Tag gleich kennen. Mit heutiger Verabschiedung bin ich nun auch aufgenommenes Mitglied der CnP - eine weltweit agierende Motorradgruppe, die sich nur über Facebook organisiert und in vielen Ländern mittlerweile vertreten ist. Ein Dorn im Auge der alten MC's - Motorrad Clubs - aber die Gruppe wächst, bestes Beispiel bin ich😀  Klar hatte ich auch den "Haupt"-Admin der Gruppe kennengelernt, einer richtiger Harley Fahrer, aber auch ich mit meiner KTM dürfte zu ihren Treffen und Ausfahrten erscheinen, was bei ihnen zählt ist halt die Freude am Fahren und das Drehzahlgespräch und nicht wie bei vielen MC's wer man ist und was für einen heißen Stuhl (= Harley) man/frau fährt.

Den Tag verbrachte ich mit einer ansprechenden Wanderung, mit dem Bus ging es am westlichen Ufer hoch zur Touri-Hochburg Titisee und von da nahm ich den nächsten Gipfel samt Aussichtsturm in Angriff. Mit einem Bremer kam ich beim Aufstieg ins Gespräch und so gingen wir gemeinsam bergauf. Angekommen, ausgekühlt und immer noch voller Tatendrang entschloss ich mich einen Weg hinab über das östliche Ufer zu suchen. Es gab auch einen, aber so ganz geheuer war mir dabei nicht, Anfänglich noch über normale Forstwirtschaftswege ging es immer tiefer ins Gebüsch bis ich an der stark befahrenen Bundesstraße stand und die LKW's fast an meiner Nase spürte.
In einem günstigen Moment nahm ich meine Beine in die Hand, überquerte die Fahrbahn und hechtete über die Leitplanke. Und siehe da, der mir angezeigte Trampelpfad ging wirklich weiter. Es musste nun nur noch die Eisenbahnstrecke überquert werden, aber zum Glück gab es eine ca. 1,50 m hohe Unterführung - ich denke mal ein Wasserablaufkanal - und dann war ich froh endlich wieder da zu sein am Zelt. Beine hoch und relaxen, das konnte ich mir auch gönnen nach der Tour😅

Ja, und dann, wie eingangs bereits erwähnt kamen die "Rocker" von ihrer Tagestour zurück und wir hatten alle genügend Gesprächsstoff für einige Schnäpse. Dabei erfuhr ich auch von dem Konzept, auf dem dieser Campingplatz beruht: Alle die dort arbeiten sind sehr junge Menschen, von der Gesellschaft nicht mehr beachtet aufgrund ihrer Vergangenheit. Hier gibt man ihnen einen Platz, um sich selber wieder mehr zu akzeptieren und den Umgang mit anderen zu vertiefen. Ich muss sagen, das hat wohl geklappt.😅

Und natürlich gibt es heute keine Tour-Übersicht 😆 Aber dafür wieder ein paar Bilder von meiner Tour.









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