Hallo, es ist wieder soweit - ich befinde mich wieder auf Tour. eigentlich war ja die Tour im September fest mit dem Action Team geplant, 5 Tage Dolomiten geführt, und nach meinen positiven Erfahrungen aus dem letzten Jahr war ich doch sehr gespannt. Aber wie es dieses Jahr nun öfters kam, wurde die Tour gestrichen - mangels Beteiligung, waren alle Krank? :-)
Sie boten mir Ersatztermine mit anderen Routen an, darunter die Ardennen - ok, da kann ich von zu Hause auch ganz schnell selber hin, oder ins Dreiländer-Eck - da war ich aber bereits 2019.
Also sagte ich mir: Ich wollte in die Dolomiten, wenn dann eben auf eigene Faust (auch Motorrad Freunde aus nah und fern hatten irgendwie dieses Jahr alle keine Zeit) und plante meinen Urlaub in einem Ort, den ich aus meiner Heimat kenne: Petersberg - aber in Südtirol. Ein wirklich nettes Hotel, genügend Abstand, halten alle Hygiene-Vorgaben ein - selbst Plastikhandschuhe für das Buffet müssen getragen werden. Und was für ein Essen am Abend, 4-6 Gänge - zum Glük bin ich nicht Nachmittags für den Kuchen noch hier :-)
Aber fangen wir von vorne an: Abreise war am Freitag den 18.09. gegen 10:30 - tatsächlich auf der Autobahn Richtung Süden mit meinem Gespann (Auto+Hänger) war ich erst gegen 12:00. Die ein anderthalb Stunden verbrachte ich in der Werkstatt, nachdem mein Auto so dir nichts eine Motorstörung anzeigte - wusstet ihr das ein Diesel eine automatische Partikelreingung durchführt alle paar tausend Kilometer, wenn's geht- ich nicht :-)
Nach gefühlten 250 Kilometer Stau an einem Freitagnachmittag auf der Autobahn kam ich dann zu spät südlich in München an um mich noch mit sehr lieben Münchner Ureinwohnern zu treffen ;-) Sorry, wir holen das nach, spätestens zu Silvester :-)
Am Samstag ging es dann Richtung Süden weiter, über die Brennerautobahn war ich schnell in Bozen, von da an auf die Landstraße, und jede Serpentine wurde von einer zur anderen zu einer neuen Herausforderung - Willkommen in den Bergen :-)
Zimmer war schon fertig, und das um 12:00 Mittags - auspacken, abladen, die Tour für den nächsten Tag planen, es blieben immer noch gute 2 Stunden bis zum Abendessen. Da ich doch von nachmittäglichen Kuchen genascht hatte, schlug ich den nächsten Pfad in den Wald und den Berg hinauf ein. Und auf einmal befand ich mich auf einem Pilgerweg - Ziel: Maria Weißenstein
(Im Jahr 1553 soll dem Bergbauern Leonhard Weißensteiner die Jungfrau Maria erschienen sein und ihn von seiner Krankheit geheilt haben. Aus Dankbarkeit errichtete er eine Kapelle, die zur Keimzelle des heutigen Wallfahrtsortes wurde.)
Meine Bußgang beendete ich pünktlich zum Anfang des Abendessens, das so viel war, dass ich erst heute Abend die Zeilen von gestern/vorgestern schreiben kann :-) (war heute eigentlich auch nicht besser ;-))
Und hier wie immer ein paar Eindrücke:
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