Heute legten wir eine Pause ein mit dem Motorradfahren - das war wohl auch ganz gut so, denn andere Hotelgäste berichteten von vollen Pässen & vielen Carabinieri am Straßenrand. Das ist auch kein Wunder, denn heute ist ein Nationalfeiertag in Italien.
Wir machten uns auf zur Bletterbach Klamm, der Ort wo ich im vergangenen September von einem Gewitter überrascht wurde. Nun wollte ich doch wenigstens mal hier Erfolg haben und die Klamm bis zum Ende erreichen. Leichter gesagt als getan, denn wir mussten so einige Höhenmeter meistern und dann im Flussbett über die Steine und dem Bach - mehr ein Rinnsal - uns einen Weg suchen. Kurz vor Erreichen der Steilwand, an der ein Wasserfall nach unten stürzt, gab dann leider Thomas auf und so ging ich alleine weiter die letzten 600 Meter. Noch Reste vom Schnee im Flussbett ließen mich aber schnell ans Ende gelangen. Es war schon beindruckend so ganz allein da oben zu stehen und über mir die steile Felswand. Als ich zu Thomas zurückkam, war er wieder zu Kräften gekommen und wir machten uns an den Abstieg. Noch einen kurzen Umweg über die Lahner Alm und zur Schmieder Alm waren dann auch noch drin und so hatten wir dann doch 15 km mit knapp 1000 Höhenmeter geschafft.
Und nun freuen wir uns morgen wieder in unsere Sättel setzen zu können und die Höhenmeter auf zwei Rädern zu erklimmen. Wir möchten zur Brasaschlucht, die wir wegen dem Malheur mit der Fähre ja Gestern nicht erkunden konnten. Wird wieder ein wilder Ritt, immer hin sind es 380 km. Aber diesmal habe ich auch einen Teil der Rückfahrt über die Autobahn eingeplant 😇.
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