Früh klingelte wieder der Wecker, um 07:00 ist nun stets Aufstehzeit. Das Zusammenpacken der Campingausstattung geht nun auch recht schnell von der Hand. Dabei hatte ich Gesellschaft in Form von drei Enten, die ihr morgendliches Bad im Tümpel direkt neben meinen Zelt nahmen.
Ein Kaffee und ein Marmeladenbrot später, saßen wir bereits wieder auf den Rädern und machten uns auf den Track 5 nach Berat. Nach einer anfänglichen Fahrt über das Land bogen wir in die erste Piste ein, hier sollte der HARD+ Teil anfangen, also nichts für Anfänger. Es ging steil bergauf, über grobes loses Geröll gespickt mit ein paar Haarnadelkurven und ich wartete gespannt in welcher dieser Kurven nun die berüchtigten drei Hunde warteten. Als es dann soweit war, kam mir die Situation nicht so wild vor wie in manch einem Video dargestellt.
So ging es erst mal die nächsten Kilometer weiter und je näher wir an Berat ran kamen, desto gröber wurde das Gelände, gespickt mit tollen Aussichten, für die wir aber während der Fahrt keine Zeit hatten, denn es ging steil Berg auf und runter, mit vielen Spurrillen und Gestein. Aber mittlerweile sind wir gut in Übung, haben die entsprechende Technik um das alles zu meistern. Es war anstrengend, denn je mehr wir wieder von ca. 1000m Höhe in die Ebene kamen, stiegen die Temperaturen an und wir waren erschöpft als wir im Tal ankamen - aber glücklich das alles geschafft zu haben.
Nun sind wir auf einem kleinem Campingplatz unterhalb der Burg von Berat für die Nacht untergekommen und haben sogar ein typisches albanisches Abendessen serviert bekommen. Zum Glück sind die Nächte noch sehr erholsam, es geht auf 16 Grad runter, und so können wir uns gut erholen.
Morgen geht es erst mal auf die Burg und anschliessend auf den letzten Track der Tour, die auch noch mal sehr herausfordernd sein soll - wird auch genannt als "Hell-Benia" - we will see.
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