Es ist mal wieder an der Zeit einen Reisebericht zu verfassen. Nachdem ich meine Offroad-Tour in der Türkei, West-Taurus nicht dokumentiert habe – aufgrund fehlender Packmöglickeit um mein Notebook mitzunehmen und anschließender Faulheit den Bericht zu schreiben – möchte ich euch von meiner Winterflucht nach Spanien, genauer gesagt nach Málaga an der Col del Sole berichten.
Gestern, am 28.11., startete ich bei grauem Wetter mit Schneefall gegen Frankfurt zum Airport mit meinem Auto. Parkhaus vorab schon gebucht und Lufthansa als Dienstleister hat mich dann schon nach 8 Stunden die Sonne in Spanien erblicken lassen. Gebucht hatte ich schon vor ca. 6 Monaten über den Veranstalter Hispania Tours ein Woche Touren in Andalusien. Ausfahrten von einem festen Hotel und das für 5 Tage. Mit dazu gebucht eine BMW GS1250 ADV – die ich schon immer mal fahren wollte zum Vergleich meiner ATAS.
Abgeholt wurde ich dann gestern Nachmittag vom Veranstalter und er sagte, das mit mir nur ein weiterer Teilnehmer die Tour gebucht habe und bei dieser Anzahl er als Guide nicht zur Verfügung stehen würde, er uns aber die Routen und alle Sehenswürdigkeiten auf dem BMW Navi zur Verfügung stellt. Nun gut dachte ich mir und war dann gespannt wen ich als Tour Partner an meine Seite bekomme. Schon bei Ankunft am Hotel lernte ich Thomas kennen, einer in meinem Alter und er war sogar mit seinem eigenen Motorrad aus Zürich (!) angereist, und das nachdem er gerade erst mal 12 Monate den Führerschein hat – Respekt sagte ich und dachte, nun schauen wir mal ob das mit uns beiden dann was am nächsten Tag wird.
So ging es dann heute Morgen am 29.11. zur Verleihstation, Einweisung in die Tour und in das Flaggschiff von BMW – es ist wirklich ein Schiff, aber schon mal jetzt angemerkt, beim Fahren spürt man davon nichts. Lässt sich sehr gut in den Kurven bewegen, egal wie eng und schnell die auf einen zukommen.
So fuhren wir also gegen 10:30 los und nach dem wir das Stadtgetümmel hinter uns ließen ging es in die Berge – Sierra Nevada. Es wurde merklich kühler, wolkiger und der tiefste Punkt auf dem Thermometer war dann bei 10 Grad in ca. 1000m Höhe erreicht. Im ständigen Wechselspiel mit den Wolken und der Sonne ging es auch durch das Hinterland, mal über weite Ackerfelder dann wieder in tiefe Schluchten, der Spaß Faktor war groß.
Jedenfalls kamen wir gut voran und schafften doch die Strecke recht zügig, kamen am Hotel noch vor Sonnenuntergang wieder an. Auch Thomas kam gut mit und wir hatten zusammen echt viel Spaß, beim Fahren aber auch in den Pausen – also das passt.
Morgen geht es auf der Etappe in Richtung Ronda. Eine Tagestour mit ca. 370 km – es wird definitiv dunkel sein bis wir wieder zurück sind. Spaß Faktor aber liegt laut Calimoto (Motorrad Navigation) bei über 100 Punkten.
Ich werde dann wieder berichten. Hier nur wie immer der Link zum Nachfahren und ein paar Fotos vom heutigen Tag.
https://www.relive.cc/view/vXvLXWPR31v
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