Früh ging es
heute los, um 09:00 Uhr. Schließlich hatten wir eine ca. 350 km lange
Tour vor uns. Erst entlang an der Küste bis Marbella und dann in Richtung Norden
nach Ronda. Das Wetter gab uns Grund zur Freude, nur blauer Himmel.
Die breite Straße
hoch nach Ronda windete sich gut ausgebaut am Berg entlang. Dabei fiel das
Thermometer auf den heutigen Tiefstand von 7 Grad – und das ist echt kalt,
besonders im Schatten.
Ein erster Pausenstop war dann ein Café an der Straße, das sicherlich mal ein Brennpunkt war für Motorradfahrer als noch nicht vor jeder Kurve ein 40er Schild stand und keine Geschwindigkeitsstreckenmessungen gab.
Nördlich von Ronda ging es dann in die Hochebene, auf ca. 1000m und von da aus in die Berge mit fantastischen Weitblick in die Ebene. In einem kleinen Bergdorf war dann Mittagspause. Hier in Spanien braucht man aber nicht vor 13:30 ein Lokal zu suchen, bei den Spaniern fängt alles ein paar Stunden später an.
Was hier auffällt sind die atemberaubenden Wechsel in der Natur, mal steile Berganstiege, wilde Schluchten, dann wieder Ebenen, in die man meilenweit schauen kann, auch mal Gegenden nur mit niedrigen Baumwuchs, dann wieder Landstriche wie in der Steppe. Und dazwischen immer die weißen Flecken – Dörfer die in Hanglagen ins Auge stechen.
Wir kamen gut voran, kaum Verkehr, und wenn man sich an die Geschwindigkeit der anderen Autofahrer hält, kommt man auch zügig voran.
Es blieb dann sogar noch Zeit die letzte Sonnenstunde in einer Café Bar am Strand zu genießen bevor wir den Tag im Hotel mit unseren Abendessen abschließen konnten.
Morgen geht es weiter in den Nordöstlichen Teil, hinter der Sierra Nevada rein, wieder mit vielen Kuren, also Kurven Spaß Faktor > 100 Punkte.
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