Was für ein Tag mit einer tollen Bekanntschaft! Nach dem gestrigen Ruhetag in Andorra, bis auf Hoseneinkauf für Tom und abends Essen gehen, haben wir eigentlich nichts gemacht, ging es heute Morgen also auf die 4.Etappe des ACT's. Zuerst etwas über Straße bis wir wieder in Spanien waren und kurz vor dem Einstieg in den ersten Trial, fuhren wir an einem Motorradfahrer vorbei, an den ich mich noch erinnern konnte. Der selbige stand dann kurz vor dem ersten Off-Road Abschnitt auch neben uns, und es war der Niederländer, den wir am ersten Etappentag am späten Nachmittag auf einem Schotterweg trafen. Hier hatten wir uns bereits gut verständigen können und nun war er wieder neben uns. So kam es, das er für den restlichen Tag mit uns zusammen fuhr und wir lernten Mark genauer kennen. Ein Enduro Fahrer durch und durch und wenn er eine Piste sieht kennt er nur Vollgas. Aber er blieb bei uns, wartete auf uns und gab auch Tom ein paar sehr wertvolle Tipps wie es besser im Gelände zu fahren ist.
Die heutige Etappe war dann auch mit allem versehen, was man in den Bergen erwarten kann. Von steilen und schwierigen Abfahrten bis hin zu einer Fahrt über Stock und Stein im dichten Nebel, Sicht unter 10 Meter, und das in über 2.000 Meter mit kaum Sicht auf den Abgrund.
Wir schafften es aber rechtzeitig vor dem großen Regen in unserem Hotel anzukommen. Nach und nach trudelten dann weitere ACT-Reisende ein, einmal aus Deutschland, dann aber auch aus Norwegen, Portugal und England. So war das Hotel dann auch zu späterer Stunde in fester Hand von Enduro-Reisenden.
Morgen werden wir gemeinsam mit Mark die Tour abschließen bevor es dann nach Barcelona auf die Fähre geht. Hierfür haben wir noch drei volle Tage. Und ab Donnerstag soll die Sonne wieder scheinen, d.h. ich werde am Freitag bei schönstem Wetter meine Rundreise der iberischen Halbinsel abschließen können.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen