Samstag, 13. Juni 2026

2026 - Balkan - Tag 31 - Auf bekannten Spuren nach Sveti Stefan in Montenegro

Früh ging es an den Bauarbeiten am Nachbargebäude los, das störte mich nicht denn ich wollte so früh als möglich los und noch die kühle Luft am Meer genießen. Das Frühstück gab es dann auch auf der anderen Seite in einem Snack-Cafe - wie bereits erwähnt, das Hotel hatte noch keinen eigenen Raum dafür.

Es ging über das hintere Flachland gen Norden nach Shkodra. Ich fuhr einen Track, den ich noch gespeichert hatte von meiner Albanien Tour 2024 und hier kam immer wieder eine kleine Überraschung auf mich zu, wie z.B. fuhr ich über eine Brücke, wo es hieß: " Halten die Seile noch, sind die Holzbalken noch in Ordnung?" Aber alles gut gegangen, aber es kam schon ein leicht mulmiges Gefühl auf, als unter mir alles knarrte und über mir die Seile anfingen zu schwingen. Glücklich auf der anderen Seite wohlbehaltend angekommen zu sein, ging es weiter. Und auf einmal war ich auf einem alten Rollfeld unterwegs und mir viel ein, wie merkwürdig das bereit in 2024 war.

Zum Glück musste ich nicht durch Shkodra durch sondern konnte kurz vor dem Zentrum auf den Weg zur Grenze nach Montenegro abbiegen, denn es war die Hölle los auf den Hauptstraßen. Vor jeder Bodenwelle, vor jedem Loch wird stark abgebremst, langsam durch gefahren um dann wieder zu beschleunigen. Auf Dauer macht das dann keinen Spaß!

Ich kam zur Grenze und vor mir war ein endlose Schlange. Aber wie ich es im Balkan gelernt habe, einfach mit dem Moped bis ans Grenzhäuschen ran fahren und mit einer freundlichen Geste nach hinten sich vor das nächste Auto setzen. So war ich innerhalb einiger Minuten durch die Grenze, zwei Italiener machten es mir nach und bedankten sich anschliessend bei mir, sie hätten ansonsten in der Schlange gewartet.

Nun ging es westlich am Shkodra See auf einer Panorama Road weiter, und mir kamen die möglichen Aussichtspunkte schnell wieder in Erinnerung. Dieser See hat eine magische Anziehung auf mich. Ich verweilte auch eine kleine Pause an einer der Straßenbars und suchte mir eine Unterkunft auf der anderen, zur Adria, gerichteten Seite. Ein Motorradfahrer von heute erzählte mir, das an allen bekannten Buchten derzeit viel gebaut wird und so suchte ich nach einer kleinen Bucht ausserhalb. Diese fand ich bei Sveti Stefan, eine kleine Bucht kurz vor Budva, wo der Massentourismus blüht, fand ich ein Appartement in einem Steinhaus, keine 50m zum Strand, den man zu Fuß über kleine Gassen erreicht.

- Puh, ich sitze gerade neben meine Endurostielfeln, und merke den beissenden Geruch von 4 Wochen täglich tragen, ich denke mein Schuhspray muss wieder Wunder wirken. Auch freue ich mich auf die Waschmachine, die ich in meiner Unterkunft in 2 Tgen haben werde. Denn nach 4 Wochen fangen sogar die nicht getragenen Sachen an zu riechen -

Zum Abendessen ging es dan zum Strand herunter und hier gab es keine große Auswahl wie gestern, aber dafür schöne Restaurants mit gutem Essen und einer tollen Aussicht auf das Meer und den Sonnenuntergang.

Morgen geht es dan weiter, bis nach Neum an der Küste. Genau in dem Landstück, wo Bosnien auch einen Teil an der Küste besitzt.

Live-Tracker: Balkan 2026





















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