Freitag, 7. Juni 2024

2024 -ACT - 37.Tag - Zweites Etappenziel auf dem ACT Pyrenäen erreicht

Wir haben vom vorherigen Tag nichts gelernt, denn es gab gleich nach dem Start wieder eine mögliche Umfahrung vom dem uns vorliegenden Off-Road Abschnitt. Als wir dort an kamen präsentierte sich aber der Aufstieg als eine trockene Piste, die aber zunehmend steiler wurde und ein wilder Ritt über lose, große Steine und Abbrüche sich entwickelte, ja bis wir nun wieder an einer Passage kamen wo aber diesmal die Piste zwar knochenhart war aber über tiefe, sehr tiefe Spurrillen verfügte. Auch diese Strecke war wie die vom vorherigen Tag nur schwer zu durchqueren. Wir mussten uns Stück für Stück durcharbeiten und als Belohnung kam dann eine Abfahrt mit sehr viel Gefälle und auch wieder losen Steinen. Aber wir sind nun mittlerweile gut geübt, gehen bedacht an die Sache ran und tasten uns vor. Tom noch oft im Sitzen wenn es ihm zu steil wird, ich schaffe es nun mittlerweile alles im Stehen zu fahren und dabei den notwendigen Schwung zu haben, um über die Steine hinweg zu rollen.

Nach diesem schweren Teilstück war erstmal wieder Pause angesagt und wir schauen uns die nächst kommenden Off-Road Abschnitte an. Der Letzte wäre genau zum Tagesende und da wir noch ein paar Pässe mit Schotter vor uns hatten, beschlossen wir die Tour nicht komplett an diesem Tag zu beenden sondern uns den Rest für den folgenden Tag aufzuheben. Kurz vor unserem Hostel in einem kleinen Bergdorf gab es noch mal ein schönes Stück Off-Road, das aber bis auf ein paar Pfützen und steinigen Auffahrten recht gut befahrbar war. So kamen wir endlich nach 10 Stunden an unserem Hostel an und der Gastwirt schenkte uns jedem erstmal reichlich Bier ein.

Auspacken und frisch machen, und dann zum Essen runter ins Lokal, wo es Hausmannskost gab. Nur das Auspacken gelang Tom nur zur Hälfte, denn er hatte irgendwo auf der Strecke seine rechte Hecktasche verloren. Uns war dies auch beim letzten Stopp nach der letzten Off-Road Piste nicht aufgefallen, und so machte sich Tom auf bis zu diesem letzten Stopp noch mal zurück zu fahren. Aber leider hatte er sie nicht gefunden, wir rätselten dann beim Abendessen wo er sie nun verloren haben könnte. Wesentlich früher oder doch noch am letzten Off-Road Abschnitt bis zur letzten Pause. So bot ich ihm an am nächsten Morgen noch mal diesen Abschnitt zu umfahren, um dann die Offroad Piste in gleicher Richtung ab zu suchen. Denn an diesem Tag konnte ich nach dem Begrüßungsbieren nicht mehr fahren.

Insgesamt war aber die heutige Fahrt schon mehr in den Bergen, es ging bis auf ca. 2.000 Höhenmeter rauf, und wir hatten wieder tolle Aussichten, Schotterstrecken hoch auf die Almen mit frei umher laufenden Pferden und ihren neugeborenen Fohlen. Die gesamte Region hier ist, wie Tom so schön sagt, wesentlich wilder als die Alpen, denn dort ist auch hoch oben oft alles eingezäunt bzw. alles reglementiert.

Mal sehen wir es morgen Früh weitergeht, eine Umfahrung ist jedenfalls für den restlichen Teil der heutigen und der morgigen Etappe nicht vorhanden.

Und hier wieder die Tour vom heutigen Tag und ein paar Fotos:
https://www.relive.cc/view/v4OGxQwXmm6


























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